Küche
Gespeichert, aber nie ausprobiert? Meine Kitchen Experiments
Neulich hab ich auf Instagram ein Video gesehen: Jemand schneidet Lauch in hauchdünne Streifen und frittiert sie goldbraun. Im Video heißt das Ganze „essbares Heu“. Ein kleines Häufchen davon auf den Teller, und plötzlich schaut das Essen aus wie im Restaurant. Mein erster Gedanke: Das will ich auch mal machen.
Mein zweiter: Und wo speicher ich das jetzt? In meine Rezeptsammlung passt das nicht wirklich. Wenn ich da reinschau, such ich was zum Abendessen und keine Tellerdeko. Für genau solche Sachen hab ich in Swiva eine eigene Liste: Kitchen Experiments.
Die kleinen Sachen zwischen den Rezepten
Ich koch gern. Am meisten Spaß machen mir aber die Kleinigkeiten, die ein Essen besonders machen. Ein selbst gemischtes Gewürz, kandierte Zitronen, marinierte Eier. Oder ein Sirup, mit dem ein ganz normaler Drink plötzlich nach was ausschaut. Fermentierte Hot Sauce steht auch schon ewig auf meiner Liste. Und manchmal will ich einfach wissen, wie man was macht.
Ein ganzes Gericht such ich dabei eigentlich nie. Eher was, das ich dazu machen kann, wenn Freunde zum Essen kommen. Oder ein kleines Projekt für einen freien Nachmittag. Drinks, Snacks, Deko, alles zum Selbermachen: In meinen Kitchen Experiments hat das alles Platz.
Früher hab ich nur gespeichert
Solche Videos hab ich schon lange vor Swiva gespeichert, auf Instagram und auf TikTok. Ausprobiert hab ich davon ehrlich gesagt kein einziges. Die Küchenideen sind irgendwo zwischen all meinen anderen Saves untergegangen. Und selbst in einer eigenen Sammlung hab ich nur eine Wand aus Vorschaubildern gesehen.
Was war in dem Video nochmal? Um das rauszufinden, musste ich's mir wieder anschauen. Dann das nächste. Und das übernächste. Eigentlich wollte ich nur schnell eine Idee für den Nachmittag. Bis ich eine gefunden hatte, war die Lust aufs Ausprobieren meistens schon wieder weg.
Heute landet die Idee in einer Liste
Heute teil ich solche Links einfach direkt an Swiva. Die App macht daraus einen Entwurf, ich schau kurz drüber und pack die Idee in meine Liste. Das meiste find ich auf Instagram. Manchmal seh ich aber auch im Restaurant ein cooles Detail und denk mir: Das probier ich daheim. Oder jemand, der gern kocht, erzählt mir von was.
Solche Ideen trag ich dann einfach ohne Link ein. Das ist für mich der größte Vorteil: Das Reel, der Tipp aus einem Gespräch und mein eigener Einfall landen alle am selben Ort. Ich muss mir später nicht mehr merken, in welcher App ich was gesehen hab.
Eine Idee nach der anderen
Mittlerweile ist meine Liste ziemlich lang. Auch da könnte ich schnell den Überblick verlieren. Wenn ich jemanden bekoche oder einfach Lust auf was Neues hab, swipe ich deshalb durch die Ideen, eine nach der anderen. Und dann fällt's mir wieder ein: Ah stimmt, das war dieses Video. Manchmal schau ich's mir nochmal an und will sofort loslegen.
Vor einer Riesenliste zu sitzen und keine Ahnung zu haben, womit ich anfangen soll, fühlt sich ganz anders an. Beim Swipen muss ich nicht alles auf einmal sortieren. Ich entscheide nur über die eine Idee, die gerade vor mir ist: Hab ich Lust drauf oder nicht?
Senf, Sauerteig und ein ziemlich guter Sirup
Ein paar Sachen von der Liste hab ich schon gemacht: Sauerteigbrot gebacken, Senf selber gemacht und einen Sirup aus Lavendel und Earl Grey gekocht. Nach solchen Rezepten würd ich nie suchen, wenn ich nur überleg, was es heute zum Essen gibt.
Anderes wartet noch. Mein eigenes Pilzpulver will ich schon ewig machen. Bisher ist es beim Plan geblieben, weil ich noch gekauftes daheim hab. Ich mag Pilzpulver vor allem in vegetarischen Gerichten, weil es richtig viel Umami reinbringt. Irgendwann will ich aber wissen, wie meine eigene Version schmeckt.
Ich werd sicher nicht jede Idee irgendwann umsetzen, und das ist auch okay. Die Liste soll mir einfach Möglichkeiten zeigen, wenn gerade eine passt. Wenn mich heute nur das Lauch-Heu reizt, müssen Senf, Sirup und Hot Sauce halt warten.
Manchmal findet die Idee mich
Ich such nicht jeden Tag nach einem Küchenprojekt. Deshalb mag ich das Swiva-Widget auf meinem Homescreen, auch wenn's gerade noch in der Beta ist. Es zeigt mir zwischendurch eine Idee, ohne dass ich die App aufmachen muss. Und manchmal erinnert mich eine Push-Benachrichtigung an was, das ich schon komplett vergessen hatte.
Am Ende geht's mir um was ganz Einfaches: mehr von den Sachen ausprobieren, die mich eh interessieren. Ein besonderer Drink, ein bisschen Deko am Teller, was Selbstgemachtes als Mitbringsel. Über die Ideen stolpere ich sowieso ständig. Jetzt find ich sie halt auch wieder, wenn ich Zeit dafür hab.