Google Maps Liste teilen und gemeinsam bearbeiten

Ihr fahrt zu viert nach Lissabon und jede Person hat drei Cafés im Kopf. Eine geteilte Liste spart euch ungefähr vierzig Nachrichten.

Wie teile ich eine Google Maps Liste mit Freund*innen?

Öffne die Liste, tipp auf Teilen und schick den Link weiter. Wenn die anderen auch Orte hinzufügen sollen, wählst du stattdessen Mitbearbeiter einladen. Das sind zwei verschiedene Dinge, und der Unterschied entscheidet, ob ihr gemeinsam sammelt oder ob die anderen nur zuschauen.

Der angenehme Teil: Mitbearbeiter kannst du jederzeit nachträglich einladen, auch wenn die Liste längst voll ist. Das klingt selbstverständlich, ist es aber nicht. Bei Instagram Sammlungen geht genau das zum Beispiel nicht.

So teilst du eine Liste

  • Liste anlegen oder öffnen

    Unten auf den Bereich für Gespeichertes tippen und eine neue Liste anlegen. Name und Beschreibung lohnen sich, weil sie später auch alle anderen lesen.

  • Privat oder freigegeben entscheiden

    Beim Anlegen wählst du zwischen privat und freigegeben. Privat heißt wirklich privat: nur du siehst die Liste, solange du sie nicht teilst.

  • Teilen oder Mitbearbeiter einladen

    Teilen gibt einen Link zum Ansehen. Mitbearbeiter einladen gibt anderen das Recht, selbst Orte und Notizen hinzuzufügen. Für gemeinsames Sammeln brauchst du den zweiten Weg.

  • Bearbeiten wieder abschalten

    Es gibt einen Schalter, mit dem andere die Liste nicht mehr bearbeiten dürfen. Sinnvoll, wenn die Sammelphase vorbei ist und nichts mehr durcheinandergeraten soll.

Der Unterschied, den viele übersehen

Ansehen und bearbeiten sind zwei getrennte Rechte. Wer nur den Ansehen Link hat, kann eure Liste öffnen und mitlesen, aber nichts beitragen. Das führt regelmäßig zu der Situation, dass alle brav Orte in den Gruppenchat schicken, damit eine Person sie in die Liste einträgt.

Wenn ihr das nicht wollt, ladet direkt Mitbearbeiter ein. Und weil sich das nachträglich ändern lässt, ist eine Google Maps Liste an dieser Stelle deutlich entspannter als eine Instagram Sammlung, wo die Entscheidung beim Anlegen fällt und danach nicht mehr korrigierbar ist.

Bevor du den Link in die Gruppe wirfst

  • Alle sehen alle

    Wer die Liste sehen kann, sieht auch Namen und Profilbilder aller anderen Teilnehmenden, dazu wer welchen Ort und welche Notiz hinzugefügt hat. Bei einer großen Gruppe ist das gut zu wissen.

  • Die Liste bleibt deine

    Andere finden sie bei sich unter den gespeicherten Listen. Löschst du sie oder beendest du das Teilen, ist sie bei allen gleichzeitig weg. Ein Backup davon hat niemand.

  • 3.000 Orte sind das Maximum

    Google nennt das Limit selbst und weist darauf hin, dass Listen mit mehr Einträgen möglicherweise nicht richtig angezeigt werden. Für eine Städteliste reicht es locker, für ein Lebenswerk nicht.

  • Ein Link im Chat ist kein Zugang

    Wenn der Link nur im Chatverlauf existiert, verschwindet er mit dem Chat. Speichert die Liste einmal richtig in Maps, dann findet ihr sie auch in einem Jahr noch.

Eine Karte sagt dir wo, nicht wann

Nach zwei Wochen Planung habt ihr sechzig Pins in einer Liste. Und dann steht ihr am Freitagabend da und wisst genau so wenig wie vorher. Auf der Karte steht nicht, wer wohin will, was reserviert werden muss, was nur sonntags aufhat und was jemand schon kennt und nicht gut fand.

Für diesen Teil lohnt sich eine Liste neben der Karte. In Swiva teilst du einen Ort aus Maps rüber, schreibst „Miriam will hin, vorher reservieren“ dazu und legst ihn in „Lissabon Abende“. Später wählt ihr gemeinsam aus, statt sechzig Pins durchzutippen. Deine Maps Liste bleibt trotzdem bestehen, für Navigation und Öffnungszeiten ist sie weiterhin das bessere Werkzeug.

Was Swiva hier nicht kann

Wir sind kein Kartendienst und greifen nicht auf dein Google Konto zu. Routen, Bewertungen und Öffnungszeiten bleiben bei Maps, wir speichern deine Idee samt Link dorthin.

Wir synchronisieren auch nichts. Änderungen an eurer Maps Liste landen nicht automatisch bei uns, du entscheidest pro Ort, ob er rüberwandert.

Kurz noch geklärt

Wie lade ich Mitbearbeiter zu einer Google Maps Liste ein?

Öffne die Liste und wähle statt Teilen die Option, Mitbearbeiter einzuladen. Erst damit dürfen andere selbst Orte und Notizen hinzufügen.

Was ist der Unterschied zwischen Teilen und Mitbearbeiter einladen?

Teilen gibt einen Link zum Ansehen. Mitbearbeiter einladen gibt Schreibrechte. Ohne den zweiten Schritt schickt euch die Gruppe weiterhin alles in den Chat.

Kann ich später jemanden zu einer bestehenden Liste hinzufügen?

Ja, und das ist der große Vorteil gegenüber manchen anderen Apps. Du kannst jederzeit weitere Mitbearbeiter einladen, egal wie alt die Liste ist.

Wer sieht, wer welchen Ort hinzugefügt hat?

Alle, die die Liste sehen können. Sie sehen Namen und Profilbilder der Teilnehmenden und wer welche Orte und Notizen beigesteuert hat.

Wie viele Orte passen in eine Google Maps Liste?

Google nennt 3.000 Einträge pro Liste und weist darauf hin, dass größere Listen möglicherweise nicht richtig angezeigt werden.

Kann ich das Bearbeiten wieder abschalten?

Ja. Es gibt eine Einstellung, mit der andere die Liste nicht mehr bearbeiten dürfen. Ansehen können sie sie danach weiterhin.

Deine nächste gute Idee darf bleiben.

Speicher sie in Swiva und greif darauf zurück, wenn du wirklich Zeit dafür hast.

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