Google Maps Liste exportieren: als Datei sichern oder weitergeben

Fünf Jahre Lieblingsorte in „Wien Essen“. 140 Pins. Und du hast keine Ahnung, was passiert, wenn Google morgen wieder was umbaut.

Wie exportiere ich eine Google Maps Liste?

Über Google Takeout. Auf takeout.google.com wählst du zuerst alles ab, setzt dann das Häkchen bei „Gespeichert“ und erstellst den Export. Jede deiner Listen kommt als eigene CSV Datei, mit Namen des Orts, deiner Notiz und einem Google Maps Link.

Wenn du die Liste nur jemandem zeigen willst, brauchst du keinen Export. Teil sie direkt in Maps, entweder nur zum Ansehen oder zum gemeinsamen Bearbeiten.

Export mit Google Takeout

  • takeout.google.com öffnen

    Mit dem Konto anmelden, mit dem du in Maps speicherst. Klingt logisch, ist aber der häufigste Grund für einen leeren Export.

  • Alles abwählen, „Gespeichert“ wählen

    Oben auf „Auswahl aufheben“, dann runterscrollen und nur „Gespeichert“ anhaken. Sonst packt Google dir Fotos, Mails und alles andere mit rein.

  • Export erstellen

    Einmaliger Export, ZIP Datei, fertig. Laut Google dauert das je nach Datenmenge ein paar Minuten bis einige Tage. Bei nur ein paar Listen geht's meist flott.

  • Rechtzeitig runterladen

    Den Link bekommst du per Mail. Laut Google ist das Archiv etwa eine Woche verfügbar und kann höchstens fünfmal heruntergeladen werden.

Was in der Datei steht und was nicht

  • Eine Datei pro Liste

    „Favoriten“, „Möchte ich hin“ und deine eigenen Listen kommen jeweils als eigene CSV. Die kannst du in Excel, Numbers oder Google Tabellen öffnen.

  • Name, Notiz, Link

    Pro Ort stehen der Name, deine Notiz, falls du eine geschrieben hast, und der Link zurück zu Google Maps drin.

  • Keine Koordinaten

    Breiten und Längengrade fehlen laut mehreren Anleitungen. Willst du die Orte in eine andere Karten App als KML importieren, brauchst du ein Tool, das die Adressen erst in Koordinaten umwandelt.

  • Fremde Listen

    Takeout exportiert, was zu deinem Konto gehört. Eine Liste, die dir jemand nur geteilt hat, gehört der anderen Person. Die bekommst du über deinen Export in der Regel nicht.

Export oder einfach teilen?

Ein Export ist ein Backup. Gut für den Fall, dass Google etwas umbaut oder du dein Konto wechselst. Wenn du aber nur willst, dass deine Schwester auch die Cafés sieht, ist ein Export viel zu umständlich.

Dafür teilst du die Liste in Maps. Profil, Gespeichert bzw. „Meine Listen“, Liste öffnen, Teilen. Google unterscheidet zwischen privat und geteilt, und bei geteilten Listen kannst du Mitbearbeiter*innen einladen. Wie das genau geht, steht im Ratgeber zum Teilen von Google Maps Listen.

Wenn aus den Orten Pläne werden sollen

  • Die Liste ist zu lang zum Entscheiden

    140 Pins sind super zum Erinnern und furchtbar zum Entscheiden. Am Freitagabend scrollt niemand durch alle.

  • Orte mit anderen Ideen mischen

    Ein Ort aus Maps, ein Reel von Instagram, ein Tipp aus dem Gruppenchat. In Swiva teilst du einen Google Maps Ort direkt in eine Liste und kannst dann mit Freund*innen durchswipen, was heute passt.

Was Swiva hier nicht kann

Swiva importiert keine Takeout Dateien und keine kompletten Google Maps Listen. Du teilst Orte einzeln aus Maps. Für ein echtes Backup bleibt Takeout der richtige Weg.

Kurz noch geklärt

Kann ich eine Google Maps Liste als Excel exportieren?

Ja, indirekt. Takeout liefert CSV Dateien, und die öffnest du ganz normal in Excel oder Google Tabellen.

Kann ich nur eine bestimmte Liste exportieren?

Takeout exportiert alle deine gespeicherten Listen auf einmal, jeweils als eigene Datei. Du nimmst dir dann einfach die eine CSV, die du brauchst.

Wie lange ist der Download Link gültig?

Laut Google etwa eine Woche, und das Archiv lässt sich höchstens fünfmal herunterladen. Danach erstellst du einfach einen neuen Export.

Sind die Koordinaten in der Datei?

Nach mehreren übereinstimmenden Anleitungen nicht. Du bekommst Namen und Links. Für KML oder GPX brauchst du ein Tool, das die Orte erst geokodiert.

Kann ich eine geteilte Liste von jemand anderem exportieren?

Über deinen eigenen Takeout in der Regel nicht, weil die Liste zum Konto der anderen Person gehört. Bitte die Person, sie selbst zu exportieren, oder speicher die Orte in eine eigene Liste.

Deine nächste gute Idee darf bleiben.

Speicher sie in Swiva und greif darauf zurück, wenn du wirklich Zeit dafür hast.

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